Motorroller

Roller-Epple - Übungsfahrzeug Mofaroller – Gar nicht mal so verkehrt. Warum der Mofaroller wichtig für Fahranfänger ist.


Motorroller GMX

Der 25 km/h Mofaroller  

Mofas waren auch in der Vergangenheit sehr beliebt. Besonders die Fahranfänger wissen die Eigenschaften eines Mofas zu schätzen. Allerdings haben die Mofas von einst mit den heutigen Mofa-Rollern überhaupt nichts gemein, außer der Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Das war es dann auch schon.

Die ältere Generation kann sich sicherlich noch an sie erinnern, oder sind selbst einmal diese Mofas gefahren. Sie hatten Pedale und sahen eher aus wie ein Fahrrad mit Hilfsmotor, wie sie damals offiziell auch bezeichnet wurden. Sie waren so produziert worden, dass sie nicht mehr als 25 km/h fuhren. Zumindest auf legale Art und Weise fuhren sie nicht mehr. Die heutigen Mofa-Roller sind anders konstruiert. Sie sehen nicht nur aus, wie die gute alte Vespa, sie könnten auch ebenso schnell fahren, wenn sie nicht gedrosselt wären. Es handelt sich bei diesen Motorrollern um Zweiräder der 50 ccm Klasse. Sie erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Weil sie aber auch als Mofa-Roller verkauft werden, die nur eine Geschwindigkeit von 25 km/h haben dürfen, werden sie dementsprechend gedrosselt.

Für Fahranfänger sind Mofaroller ideal. Bedingt durch die niedrige Geschwindigkeit sind sie zum Üben ideal. Viel zu oft unterschätzen nämlich die Führerschein-Neulinge die Geschwindigkeit, was zu Unfällen führen kann. Es lässt sich statistisch belegen, dass viele Unfälle von Anfängern verursacht werden.

Wie dem auch sein, heute ist es einem Mofa nicht mehr anzusehen, dass es eins ist. Denn sie sehen aus wie Roller und lassen sich auch so fahren. Aber sicherlich wird es die ältere Generation schon vermissen, dass die Pedal-Roller nicht mehr zu haben sind. Denn sie hatten einen großen Vorteil, sie waren leicht.und wurden deshalb gerne von Frauen gefahren.

Roller Epple

Ist der 25 km/h Mofa-Roller wirklich nur ein Anfängerfahrzeug?


Früher wurden sie belächelt und Sprüche wie „wer sein Mofa liebt, der schiebt“ kamen lakonisch rüber. Gemeint sind die Mofa-Roller mit Pedalen. Heute kommen diese Sprüche nicht mehr, denn sie werden nicht mehr hergestellt. Heute werden Mofa-Roller gefahren, die eher an eine Vespa erinnern, als an ein Pedal-Fahrrad mit Hilfsmotor. Die meisten sind der Ansicht, dass diese 25 km/h Roller nur von Anfängern gefahren werden. In den meisten Fällen ist das auch so. Aber unter den Fahrern gibt es auch viele Erwachsene, die einen solchen Mofa-Roller für Fahrten zum Einkaufen oder auf die Arbeit nutzen. Ihnen reichen 25 km/h aus, denn sie wollen lediglich in der Stadt mobil und nicht auf überfüllte Busse oder S-Bahnen angewiesen sein. Schließlich kommen sie mit 25 Stundenkilometern schneller an ihr Ziel, als das ein PKW jemals könnte. Denn diese stehen ohnehin nur im Stau und wenn mal keiner ist, dann suchen sie ewig nach einem freien Parkplatz.
Roller Firejet
Ideal sind 25 km/h Motorroller auch für solche Fahrer, die sich auf einen Motorrad eigentlich nicht so recht wohl fühlen, weil ihnen diese einfach zu schnell fahren. Auf einem Mofa-Roller fühlen sie sich sicherer, weil auch das Handling einfacher ist. Mofa-Roller sind auch erschwinglich in der Anschaffung, denn es gibt sie bereits ab einem dreistelligen Bereich. Für Einkaufsfahrten sind diese Mofa-Roller bestens geeignet. Unter der Sitzbank befindet sich genug Platz und die meisten Rollerfahrer kaufen sich ohnehin zusätzlich noch ein Top-Case, in das weitere Einkäufe gelagert werden können. Es kommt für kleine Stadtfahrten nicht auf die Schnelligkeit an, sondern wichtig ist lediglich, auf bequeme Art und Weise sein Ziel zu erreichen. Welches immer das auch sein mag.